Testo Noch - Wolf Biermann
Testo della canzone Noch (Wolf Biermann), tratta dall'album Warte nicht auf beßre Zeiten
Ein kleiner Regen hat mich gewaschen
Am Himmel zieh'n leere Brauseflaschen
Fabrikschlote wuchern drüben am Hang
Rauchnasen laufen den Wind wie Glanz
Wälder sind das da, das nasse Blau
Das da sind Halden, das große Grau
Rot blüh'n paar Fahnen da auf'm Baum
Das Land ist still
Der Krieg genießt seinen Frieden
Still, still
Das Land ist still
Noch
Die Schieferdächer schachteln sich wirr
Geklammert an Essen mit Eisengeschirr
Starrt das Antennengestrüpp nach West
Vom Sonnenball steht noch ein roter Rest
Krähen sind das da, was fällt und schreit
Blüten sind unter die Bäume geschneit
Was da jetzt einbricht, ist Dunkelheit
Das Land ist still
Wie Grabsteine stehen die Häuser
Still, still
Das Land ist still
Noch
Dann hing ich im D-Zug im Fenster und
Der Fahrtwind presse mir Wind in Mund
Die Augen gesteinigt vom Kohlestaub
Ohren von kreischenden Rädern taub
Hört' ich schwingenden Schienen Schwelllack
Lieder von Frühling im roten Pracht
Und die Gitarre im Kastlack
Das Land ist still
Die Menschen noch immer wie tot
Still, still
Das Land ist still
Noch
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