Testo Der Afroasiate - Afrob

Testo della canzone Der Afroasiate (Afrob), tratta dall'album Made In Germany

Ich zählte alle meine Wunden, alle meine Narben
All die Namen, die sie mir mal gaben in diesen Tagen
Was hast du gesagt? Ich hätte doch so gerne zugeschlagen
Ich sagte mir, ich muss mein Inneres nach außen tragen
Trotzdem mach ich noch zu oft sehr viele Fehler
Manchmal hohe Berge, doch öfters tiefe Täler
Ich such die tiefsten auf, nicht nur weil ich diesen rauch
Sondern weil ich diesen brauch, Flash und ich schießen drauf
Nimm ein Magazin und dann eine Kugel
Das deine Brudel, ein Sieg doch kein Jubel
Dunkel und so kalt die Nächte, böse Mächte
Scheiß auf meine Pflichten, denn ich habe keine Rechte
Vergiss die Bullen, alter Mann, die helfen dir nicht weiter
Warum soll ich noch schweigen? Heute nenn ich Ross und Reiter
Hab die ganze Welt verflucht, hatte es zu oft versucht
Machte mehr als einen Schritt auf meinen Gegenüber zu
Der Afro-Asiate, Alder was da alles wieder kam
War der Stoff, den ich für meine Lieder nahm
Bin keiner von euch und ich werd es niemals sein
Ich möchte auch nicht mehr, lieber sterbe ich alleine sein
Komm zu dem Ding, ich bin der Jungfrau zu dem Kind
Warte auf den Sturm, bis er kommt und mich dann nimmt
Gab schon sehr viel raus und da ist noch viel mehr drin
Manche Leute machen, um mich einfach zu bewinden
Und sagen: Komm zu dem Ding, ich bin der Jungfrau zu dem Kind
Warte auf den Sturm, bis er kommt und mich dann nimmt
Ich hatte keine Ahnung, denn ich wusste, dass es stimmt
Alles ist so wahr, wer's nicht sah ist so blind
Seitdem ich denken kann, leb ich in 'nem fremden Land
Das ist nicht meine Heimat und kein Ort an dem ich Frieden fand
Man sucht vergeblich eine Antwort, wer man fetisch
Deshalb red ich, schreib den Brief und ihr versteht nicht
Die Regierenden, in der Wirtschaft Führenden
Dichter lieben es zu schweigen, ich bin einer mit 'ner blühenden
Nennt es wie ihr wollt, ich weiß ihr seid unanpassbar
Wie kann man sowas sagen, weil der Kono nicht im Knast war
Könnt es nicht verhindern, meine Wirkung nicht mehr mindern
Ihr könnt es nicht verschweigen, ich erzähl es euern Kindern
Keine Gute-Nacht-Geschichte von einem Gleichaltrigen
Der nach 'nem Anschlag niemals mehr das Licht der Welt erblickte
Mich niemals aufgebe, ständig such ich Auswege
Ihr da oben, alles was ihr sagt klingt wie 'ne Ausrede
Entfache keinen Krieg, denn jedes Opfer wär zu schade
Wie viel Opfer war 'ne Sache wert nach einer Niederlage
Noch immer sterben meine Leute auf den deutschen Straßen
Wir sind unlogisch so wie in 'nem Körper Metastasen
Wie lange ich das durchsteh, bevor ich durchdreh
Therapier mich selbst mit vielen Augen, vor ich seh
Komm zu dem Ding, ich bin der Jungfrau zu dem Kind
Warte auf den Sturm, bis er kommt und mich dann nimmt
Gab schon sehr viel raus und da ist noch viel mehr drin
Manche Leute machen, um mich einfach zu bewinden
Und sagen: Komm zu dem Ding, ich bin der Jungfrau zu dem Kind
Warte auf den Sturm, bis er kommt und mich dann nimmt
Ich hatte keine Ahnung, denn ich wusste, dass es stimmt
Alles ist so wahr, wer's nicht sah ist so blind
Vergieße keine Träne, ich fixiere die Probleme
Es gibt auch nichts zu weinen, nicht weil ich mich dafür schäme
Sondern weil es keine Rolle spielt, wie oft ich es erwähne
Keiner hörte diesen Schrei in der deutschen Hip-Hop-Szene
Eines wurd mir klar, denn ich sieh sie in Gefahr
Und ich hab keine Community, wem juckt es was ich sag
Also beschränk ich mich auf die wenigen da draußen
Betroffene, Erschrockene, ich mein den ganzen Haufen
Doch immer mehr verstehen und täglich steigt ihre Zahl
Alder was soll ich denn tun? Mach 'n Kreuz bei jeder Wahl
Alles zu seiner Zeit, seid ihr sicher dass es wird
Glaubt an uns als 'ne Einheit und an eine die es wird
Komm zu dem Ding, ich bin der Jungfrau zu dem Kind
Warte auf den Sturm, bis er kommt und mich dann nimmt
Gab schon sehr viel raus und da ist noch viel mehr drin
Manche Leute machen, um mich einfach zu bewinden
Und sagen: Komm zu dem Ding, ich bin der Jungfrau zu dem Kind
Warte auf den Sturm, bis er kommt und mich dann nimmt
Ich hatte keine Ahnung, denn ich wusste, dass es stimmt
Alles ist so wahr, wer's nicht sah ist so blind



Credits
Writer(s): Robert Zemichiel
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